bunte GedankenWelt

Im Kopf

Ein Thema, das so vielschichtig ist wie die menschliche Psyche selbst. Hier erkunden wir die Tiefen und Höhen im Kopf, jenes Raumes, in dem Gedanken tanzen und manchmal auch Schatten lauern.

Meine Vision - Licht ins Dunkle bringen

In einer Welt, die oft von Unsichtbarem beherrscht wird, ist es meine Vision, Licht ins Dunkle zu bringen. Psychische Krankheiten, so unsichtbar sie auch sein mögen, wirken sich auf das Leben unzähliger Menschen aus. Doch allzu oft werden sie ignoriert, verleugnet oder ausgegrenzt.
Unsere Vision ist es, dieses Tabu zu brechen. Wir möchte eine Welt schaffen, in der psychische Gesundheit genauso wichtig ist wie körperliche Gesundheit. 

Eine Welt, in der Menschen sich nicht mehr verstecken müssen, um mit ihren inneren Kämpfen im Kopf allein fertig zu werden.
Wir träumen von einer Gesellschaft, in der Offenheit und Empathie die Norm sind. Wo Betroffene keine Angst haben müssen, sich zu öffnen, aus Angst vor Vorurteilen oder Ablehnung. Stattdessen sollen sie Unterstützung und Verständnis finden – in ihrer Familie, ihrem Freundeskreis, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft insgesamt.

Im Kopf mit vielen Lichtern

Durch Aufklärung und Sensibilisierung möchten wir Vorurteile und Ignoranz überwinden. Wir wollen Menschen dazu ermutigen, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und anderen zu helfen, sich weniger allein zu fühlen.
Unsere Vision ist es, dass psychische Krankheiten nicht mehr im Dunkeln bleiben, sondern dass wir gemeinsam das Licht darauf richten. Denn nur so können wir Veränderung bewirken und eine Welt schaffen, in der jeder Mensch die Unterstützung und Fürsorge erhält, die er braucht, um gesund und glücklich zu sein.

Es ist an der Zeit, das Schweigen zu durchbrechen!

Ein gebrochenes Bein? Klar, das heilt wieder. Es ist sichtbar und wird anerkannt. Doch wenn ein Mensch innerlich verletzt ist, ist es oft weniger offensichtlich, da es ja im Kopf ist.
Depression? Mal ist sie präsent, mal weniger. Es gibt Tage, an denen sie nicht einmal da zu sein scheint. Aber dann gibt es auch Tage, an denen sie so überwältigend ist, dass man kaum aus dem Bett kommt. Und wie reagieren die Menschen darauf? Man hört oft: „Stell dich nicht so an, reiß dich zusammen, das ist doch ganz einfach.“


Viele Menschen sind schlicht überfordert, wenn sie mit Depressionen oder anderen psychischen Krankheiten konfrontiert werden. Besonders wenn sie selbst nicht betroffen sind und es deshalb nicht nachvollziehen können.
Das Problem unserer Gesellschaft ist das Schweigen. Betroffene trauen sich nicht, ihre „Schwäche“ zu zeigen, aus Angst vor Reaktionen und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Sie ziehen sich zurück, gehen nicht zum Arzt und versuchen, allein damit fertig zu werden.
Aber warum? Weil sie stigmatisiert werden. Weil ihnen als „schwach“ etikettiert wird.

Herausforderungen, wenn man Hilfe in Anspruch nehmen möchte

In der heutigen Zeit stellen sich viele Menschen mit großem Mut der Herausforderung, professionelle Hilfe zu suchen – sei es bei einem Psychologen, Therapeuten oder in einer Klinik. Doch was passiert dann?

Oftmals ist es schwer, überhaupt jemanden zu erreichen. Die Erreichbarkeitszeiten sind oft unpassend und beschränken sich manchmal auf winzige Zeitfenster wie 15 Minuten am Tag. Selbst wenn man Glück hat und jemanden erreicht, kann die Antwort sein: „Wir setzen Sie auf die Warteliste.“

Das Schlimmste an diesen Wartelisten sind die unendlich langen Zeitfenster – sei es beim Psychologen oder in einer Klinik. Wir reden hier oft von Wartezeiten von mindestens 6 Monaten!

Die Realität des Gesundheitssystems in Deutschland ist herausfordernd. Es gibt zu wenige Fachkräfte für unterschiedliche Krankheitsbilder – sei es psychischer oder körperlicher Natur.

Herausforderung, Hilfe zu bekommen

Eine Option, die oft übersehen wird, ist die Möglichkeit, als Selbstzahler einen Psychologen aufzusuchen – sofern man sich das leisten kann.

Glücklicherweise gibt es Telefonseelsorgen und Notfallnummern, die man in Anspruch nehmen kann. Doch leider nehmen viele Menschen diese Hilfe nicht in Anspruch, da sie ihr eigenes Problem oft herunterspielen, beeinflusst von den gesellschaftlichen Erwartungen.

In einigen Orten gibt es auch die Möglichkeit, spontan an Gruppentherapien teilzunehmen – zum Beispiel bei der Caritas. Hier lohnt es sich, sich genauer zu informieren.

Es ist wichtig, über diese Realitäten zu sprechen und nach Lösungen zu suchen. Niemand sollte alleine mit seinen Herausforderungen kämpfen müssen.

Akut Hilfe

Bei Selbst- oder Fremdgefährdung kannst du folgende Nummern anrufen:

Rettung: 144

Polizei: 133

Telefonseelsorge

Kostenfrei kannst du alternativ auch folgende Nummer anrufen:

0800 377 377 6

Klinik

Unter folgenden Link findest du mit Wohnorteingabe und Radius eine Klinik, die du kontaktieren kannst

Klinik finden

Anonym

Es gibt auch Foren, wo du dich anonym austauschen kannst, wie folgendes zum Beispiel

Forum

Selbsthilfegruppe

Auch eine Option- hier findest du hoffentlich Selbsthilfegruppen in deiner Nähe

Selbsthilfe

Interessante Interviews zu tabuisierten Themen findest du hier

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