bunte GedankenWelt

Heilungsreise: Von Überforderung zur Selbstfindung

Psychisch krank

Warum ist mir das Thema so wichtig?

Für mich persönlich geht es seit einiger Zeit wirklich gut. Natürlich gibt es hin und wieder herausfordernde Tage, aber sie sind zum Glück selten geworden. Dennoch erinnere ich mich genau an meinen Weg zur Selbstfindung, wie es war, als psychisch krank zu gelten und nicht zu wissen, wie man damit umgehen soll. Man fühlt sich innerlich überfordert und versucht, darüber zu sprechen, doch niemand scheint es wirklich zu verstehen. Dadurch zieht man sich zurück, was die Situation nur noch verschlimmert.

Es gab eine Zeit, in der ich nicht wusste, wohin mit meinem inneren Schmerz und meiner Trauer. Ich hatte Angst davor, meine Gefühle zu zeigen, und ich konnte mich nicht kontrollieren. Ich habe mich selbst verletzt und war leider auch gegenüber anderen Menschen nicht immer fair. Das waren sehr schwierige Momente. Schließlich musste ich notfallmäßig in eine psychiatrische Klinik und ein paar Wochen später wurde ich dort stationär behandelt. Zur Überbrückung gab es Medikamente.

Foto von Kopfhörer mit einenm dezent bunten Hintergrund
Freunde, die mir geholfen haben - meine Heilungsreise

Dort erhielt ich meine Diagnosen: Borderline (damals stark ausgeprägt), posttraumatische Belastungsstörung und noch ein paar andere, die ich mittlerweile nicht mehr genau benennen kann. Als ich den Raum mit meinen Diagnosen verließ, habe ich gelacht – nicht aus Freude, sondern aus Überforderung. Diese Diagnosen anzunehmen und zu lernen, damit umzugehen, war ein langwieriger Prozess. Natürlich erhielt ich in der Klinik Unterstützung durch verschiedene Therapien, um den Alltag besser bewältigen zu können. Was mir heute noch hilft sind Skills, die mir einfach helfen in Situationen, die für mich stressig sind, klar zu kommen.

Nach 14 Wochen dachte ich, ich sei geheilt und stürzte mich in Arbeit und Sport, um nicht nachdenken zu müssen und um Schlafprobleme zu vermeiden. Klingt gut, oder? Aber es war eine andere Form der Selbstzerstörung. Es folgten viele Höhen und Tiefen: Umzüge, prägende Erlebnisse, Hochzeit und Trennung, eine toxische Beziehung und mehrere weitere Klinikaufenthalte aufgrund von Burnout und Depressionen. Ein wichtiger Teil der Selbstfindung.

Partnerin und ich

Das Ende der Heilungsreise

Schließlich fand ich durch Zufall meine jetzige Partnerin, mit der ich gewachsen bin, auch wenn es nicht immer einfach war. Gemeinsam haben wir es geschafft. Heute kann ich offen über meine Schwächen sprechen, was eine Stärke geworden ist. Es ist befreiend zu sagen: „Mir geht es nicht gut, weil…“ – das erleichtert und führt dazu, dass man sich hinterher besser fühlt.

Seit über einem Jahr lebe ich nun mit meiner Partnerin und meiner Ziehschwester zusammen. Wir haben eine Sozialarbeiterin an unserer Seite, mit der ich gute Gespräche führe. Zusätzlich hat mir die Adoption unseres Hundes Rocky enorm geholfen. Durch ihn habe ich wieder eine Tagesstruktur gefunden und komme langsam wieder zurück ins Berufsleben. Inzwischen haben wir sogar zwei Hunde, die mich oft zum Lachen bringen.

Rocky - men Therapeut

Der Alltag mit meiner Partnerin und unseren Hunden ist mein tägliches Licht. Ich will nicht behaupten, dass alles perfekt ist, aber es geht mir sehr gut. Ich lebe wieder und verspüre Freude. Ich habe wieder Ziele und einen Rhythmus im Leben. Was könnte ich mir mehr wünschen?

Meine Ziele??? 
Ich möchte unbeschwert weiter leben, einen Job haben, der mich finanziell unabhängig macht und das ganze bitte im Home-Office. Ich strebe die Selbständigkeit an.

Meine Freizeit möchte ich mit schönen Momenten mit meiner Partnerin, ihren Kids und den Doggis füllen. Viele Abenteuer und Herzensmomente. 

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Reise in die bunten Gedanken